Zentrale Medizinische Untersuchungsstelle (ZMU)  

 

Durch Artikel 1 des Siebten Landesgesetzes zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften vom 15. Oktober 2004 (GVBl. S. 457) wurde die Zentrale Medizinische Verbindungsstelle in „Zentrale Medizinische Untersuchungsstelle”umbenannt. Die Änderung des Landesbeamtengesetzes (LBG) ist am Tag nach der Verkündung – 27. Oktober 2004 – in Kraft getreten. Der Zentralen Medizinischen Untersuchungsstelle des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung wurde die Zuständigkeit für die ärztliche Untersuchung der unmittelbaren Landesbeamten in den Fällen des § 44 LBG (letzte Änderung des LBG vom 20.Oktober 2010, in Kraft getreten am 1. Juli 2012) in Verbindung mit den  §§26-28 und 29 (5) Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) übertragen.

Die Aufgabe wird in Mainz durchgeführt.

 

Die postalische Anschrift der ZMU lautet:

Zentrale Medizinische Untersuchungsstelle
des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung
Schießgartenstraße 6
55116 Mainz

 

Das Verfahren gestaltet sich wie folgt:

Wenn die personalführende Dienststelle (bei Lehrkräften ist dies die ADD Trier) beabsichtigt (in der Regel nach langer Dienstunfähigkeit) eine Überprüfung der Dienstfähigkeit vornehmen zu lassen, fragt sie bei der Schulleitung hierzu wesentliche Sachverhalte schriftlich nach. (vgl. Download)

 

Befragung der Schulleitung
Muss mit der Lehrkraft erörtert werden!

 

Wenn keine akute Erkrankung/Krankenhausbehandlung erfolgt oder aber keine sogen. Wiedereingliederungsmaßnahme bereits bekannt ist, erteilt die ADD - je nach Rückantwort - der ZMU mit dem dafür vorgesehenen Formular

 

            „Anforderung einer gutachtlichen Stellungnahme gem. § 47 LBG durch die personalführende Stelle / Gutachtliche Stellungnahme der Zentralen Medizinischen Untersuchungsstelle“

 

einen Auftrag zur Untersuchung.

Gleichzeitig benachrichtigt sie den Beamten/die Beamtin (Begleitschreiben),dass eine Begutachtung durch die ZMU erforderlich ist und fordert ihn/sie auf, innerhalb von 10 Tagen einen Anamnesebogen ausgefüllt an die ZMU zu senden.

 

Nach Eingang dieses Fragebogens bei der ZMU bestimmt diese den/die medizinische Gutachter/-in und teilt dem Beamten/ der Beamtin einen Untersuchungstermin mit. Dieser Termin kann in begründeten Fällen durch den/die zu Untersuchende/n selbst gegenüber der ZMU neu vereinbart werden.

 

Nach Durchführung der Untersuchung wird das Ergebnis der Begutachtung vom Arzt/von der Ärztin mittels eines Formblattes (gutachtliche Stellungnahme der Zentralen Medizinischen Untersuchungsstelle) festgehalten und dieses der personalführenden Stelle (ADD) zugeleitet.

 

Ihre Ansprechpartnerin im Landesamt:

Heidi Sachs
Telefon: 06131 967-188
sachs.heidi(at)lsjv.rlp.de
 

                        

 

 

 

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