Ruhestand auf Antrag bei anerkannter Schwerbehinderung

 

Vor 2014 wird es aller Voraussicht nach keine Änderung hinsichtlich der Vorgaben zur Ruhestandsversetzung für BeamtInnen geben.

  

Demnach gilt unverändert:

BeamtInnen können nach Vollendung des 63. Lebensjahres auf Antrag gemäß § 39 Abs.1 LBG* in den Ruhestand gehen, allerdings mit den entsprechenden Abzügen (max.3,6 %).

  

Schwerbehinderte LehrerInnen können bereits in dem Schuljahr auf Antrag gemäß § 39 Abs.2 LBG in den Ruhestand gehen, in dem sie das 60. Lebensjahr vollenden. Hierbei ist jedoch zu beachten:  

  

Ohne Abzüge können schwerbehinderte LehrerInnen nur dann mit Vollendung des 60. Lebensjahres in den Ruhestand gehen, wenn sie vor dem 16.11.1950 geboren sind und vor dem 16.11.2000 gemäß §2 SGB IX** schwerbehindert waren und diese Schwerbehinderung zum Zeitpunkt der Ruhestandsversetzung noch besteht.  

  

Alle schwerbehinderten KollegInnen, die diese Übergangsregelungen nicht erfüllen, haben auf Dauer mit folgenden Abzügen vom erworbenen Ruhegehaltsanspruch zu rechnen:

  

Antragsruhestand, in dem Schuljahr in dem das:

60. Lebensjahr vollendet wird, max. 10,8 % Abzüge;

61. Lebensjahr vollendet wird, max.   7,2 % Abzüge;

62. Lebensjahr vollendet wird, max.   3,6 % Abzüge;

63. Lebensjahr vollendet wird,           keine Abzüge!

 

Da alle diese Regelungen oft einer weiteren Erläuterung bedürfen, empfiehlt es sich, vor der Antragsstellung Kontakt mit dem Bezirkspersonalrat Grundschulen, Tel. 0651-9494 435 od.420) oder der Schwerbehindertenvertretung (Gisela Sanders, Bezirksvertrauensperson Grundschulen, Tel. 06305-5359) aufzunehmen.

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* Landesbeamtengesetz;

** 9. Sozialgesetzbuch

 

 

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